Medi­en­bildung entlang der Bildung­s­kette

Ob MP3-Player oder Smartphone, ob Facebook oder YouTube: Für viele Kinder und Jugendliche ist der Umgang mit modernen Medien längst alltäglich. Umso wichtiger ist es für Kitas und Schulen, die Medienerfahrungen der jungen Menschen aufzugreifen und in Bildungsprozesse zu integrieren. Doch wie kann das gelingen? Mit ihrem Projekt "Medienbildung entlang der Bildungskette" liefert die Deutsche Telekom Stiftung Antworten.

Das Projekt verfolgt einen innovativen Ansatz: Erstmals dient die vorhandene Medienerfahrung der Kinder und Jugendlichen als Arbeitsbasis, um die Medienarbeit der Bildungseinrichtungen einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte des Projekts liegen vor allem auf den Bildungsüber­gängen sowie der Verzahnung der beteiligten Institutionen und Akteure.

Die Analyse der Medienbildung geschieht aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Um eine ganzheitliche Perspektive zu gewährleisten, bringen Akteure aus der Praxis, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen von Bildungsträgern ihre Erfahrun­gen ein. Sie erörtern zum Beispiel die Ziele der Medienbildung in Kita und Schule, ob Medien­erfahrungen von Kindern und Jugendlichen dort genutzt werden, wie erfolgreich das gelingt und wo Spannungsfelder liegen. Ein Expertenteam, bestehend aus WissenschaftlerInnen verschiedens­ter Fachrichtungen, steuert das Vorhaben und gestaltet es inhaltlich aus. Ergebnis der Projektarbeit sind Handlungs­empfehlungen zur institutionellen Verankerung der Medienbildung in Deutschland. Diese richten sich an die Bildungspolitik und an die Träger von Bildungsinstitutionen. Erwartet wer­den Kooperation öffentlich­staatlicher und privater Förderinitiativen, aber auch konkrete Empfeh­lungen für die Praxis. Die Arbeitsergebnisse werden Ende 2013 veröffentlicht.

Pro­jekt­daten

Die Laufzeit des Projektes erstreckte sich von 2012 bis 2013, mit finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Telekom Stiftung. Die wissenschafltiche Koordination hatte Frau Prof. Dr. Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn inne, während Frau Dr. Sandra Aßmann für die Projektkoordination verantwortlich war.

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